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04.05.2019

„Silent-Dance“ gegen Videoüberwachung

Aktionsbündnis lädt am 4. Mai 2019 zum Tanz auf den Alten Messplatz 
Mannheim. In Zusammenarbeit mit bermuda.funk, dem Freien Radio Rhein-Neckar, lädt ein breites Aktionsbündnis für den 4. Mai 2019 um 17 Uhr zum „Silent-Dance“ auf den Alten Messplatz. „Wir wollen uns mit einem Flashmob den öffentlichen Raum zurückerobern und das Analysesystem des Mannheimer Polizeipräsidiums herausfordern.“, so Laura Volk, die sich bei den George-Orwell-Ultras engagiert. Wer sich an dem Flashmob beteiligen möchte, könne sich um 17 Uhr mit Handy und Kopfhörer auf den Alten Messplatz begeben, UKW 89,6 oder den Livestream des bermuda.funks einschalten und auf weitere Anweisungen warten.

„Seit einem halben Jahr werden wir vom Polizeipräsidium Mannheim überwacht – 24 Stunden, 7 Tage die Woche. Das Problem dabei ist: Wir ändern unser Verhalten, wenn wir wissen, dass wir dauerhaft in der Öffentlichkeit gefilmt werden und sind nicht mehr wir selbst. Videoüberwachung greift in unsere individuelle Freiheit ein. Diese flächendeckende Überwachung sollte kein Normalzustand sein, denn sie ist die Normalisierung eines Ausnahmezustandes.“, erklärt Jonas Maier, Pressesprecher der Grünen Jugend Mannheim den Hintergrund der Aktion. 

Nach Auffassung des Aktionsbündnisses führt das trügerische Sicherheitsgefühl zu der fatalen Fehlannahme, im Zweifel könne man auf Zivilcourage verzichten, da die Polizei schon auf dem Weg sei. Statt einer überteuerten Scheinlösung fordert das Aktionsbündnis wirksame Maßnahmen zur Kriminalitätsbekämpfung in Mannheim, wie Gewaltprävention durch Sozialarbeiter*innen und Streetworker, Ausbau der städtischen Infrastruktur, zum Beispiel durch bessere Straßenbeleuchtung und die Stärkung der Zivilcourage durch Aufklärungskampagnen und Selbstbehauptungskurse. 

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Wohnen wir uns die Stadt zurück!

Datum: Nacht vom 30. April 2019 auf den 1. Mai 2019
Ort: Paradeplatz Mannheim
Thema: Gerechtigkeit und steigende Mieten

Heute veranstaltet die GRÜNE JUGEND Mannheim eine Aktion zum Thema “Wohnen wir uns die Stadt zurück!”.

Die Aktivist*innen zelten in der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch mitten auf dem Mannheimer Paradeplatz, um zu verdeutlichen, dass der Wohnraum in Mannheim immer teurer wird. Mit der Aktion bekräftigt die GRÜNE JUGEND ihre Forderung nach mehr bezahlbarem Wohnraum in Mannheim. Dies soll durch eine Stärkung der GBG Mannheim realisiert werden. Sie muss Wohnraum aufkaufen und durch Neubau schaffen. Dieser muss den Bewohnern der Stadt zu günstigen Mietpreisen zur Verfügung gestellt werden. Weiter sollen städtische Grundstücke günstig an alternative und gemeinwohlorientierte Baugemeinschaften, wie beispielsweise Mietshäusersyndikate verkauft werden.

Dazu erklärt Florian Nachtigall, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Mannheim: „Wir brauchen eine Stadt, in der nicht der Geldbeutel entscheidet, wo wir wohnen können. Gerade Geringverdienende, Arbeitslose, Studierende und Auszubildende können sich die steigenden Mieten nicht mehr leisten. Sie werden aus ihren Stadtvierteln an den Stadtrand gedrängt. Wir wollen aber kein Mannheim, in dem sich die Stadtviertel in arme und reiche aufteilen lassen. Wir wollen ein vielfältiges Mannheim, in dem Menschen mit den unterschiedlichsten Einkommen gemeinsam in der Innenstadt leben können. Alle haben ein Recht auf eine lebenswerte Stadt!“

Isabella Hoyer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Mannheim: „Gerade in einer Universitätsstadt, wie Mannheim, ist bezahlbarer Wohnraum wichtig. Die steigenden Mieten betreffen hier besonders viele junge Menschen. Wohnen ist ein Grundrecht und darf nicht zur sozialen Frage werden. Luxussanierungen müssen gestoppt und Wohnraumspekulation verhindert werden. Zudem müssen Mieter*innen unterstützt werden, um gegen unzulässige Mietenerhöhungen vorzugehen. Denn wir wollen eine Stadt für alle!“

Jonas Maier, Pressesprecher der GRÜNEN JUGEND Mannheim fordert dazu: „Es braucht Investitionen in unsere Zukunft und eine gut ausgebaute soziale Infrastruktur mit öffentlichen Freiräumen. Wohnen ist ein Recht und keine Ware. Deshalb muss jeder Mensch die Möglichkeit haben, Wohnraum zu finden, der sich bezahlen lässt. Die Stadt muss Geld in die Hand nehmen und in den sozialen Wohnungsbau stecken. Schließlich ist ein gutes gemeinsames Zusammenleben in der Stadt unbezahlbar!“

 

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08.02.2017

Grüne Jugend Mannheim Unterstützt Kolleg*innen in Rosenheim bei der Streitfrage Xavier Naidoo

In einem Statement das der lokale Fernsehsender RNF ausstrahlte, unterstützt die Grüne Jugend Mannheim ihre Kolleg*innen in Rosenheim, die den „Mannheimer Sohn“ Xavier Naidoo vom städtischen Fest ausschließen wollen, da er „vielseitige Verschwörungstheorien, antisemitische Äußerungen und explizite Hassbotschaften“.

Die Mannheimer Grüne Jugend findet die Diskussion darüber richtig. Zum Beispiel deshalb: 2009 veröffentliche Xavier Naidoo ein Lied namens „Raus aus dem Reichstag“. In diesem propagiert er die Verschwörungstheorie, dass die jüdische Großfamilie Rothschild die Welt beherrscht: „Baron Totschild gibt den Ton an, und er scheißt auf euch Gockel“ und spricht von „Todeslisten“, auf den die Obrigkeit ihn setzen könne. Dieses Thema des verschwörerischen Establishments wird im Lied „Babylon System“ der Söhne Mannheims weiteraufgegriffen und wird gerade in der Szene der Reichsbürger*innen gerne geteilt.
Eine weitere seiner Verschwörungstheorien ist, dass die Bundesrepublik Deutschland „gar kein richtiges Land“ sei, ohne Verfassung und die BRD nach wie vor besetzt sei. Nun soll eben dieses Land seinen Auftritt finanzieren.

Die Grüne Jugend Mannheim versteht unter Systemkritik nicht das Verbreiten von Erfundenem als scheinbare Tatsachen unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit.
Klarstellungen von Xavier Naidoo und eindeutige Distanzierungen wären wünschenswert! Solange Naidoo aber ernsthaft glaubt, man habe „entdeckt, dass das Armageddon 1992 begann“, wird man auf diese Klarstellungen warten müssen.

 

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29.06.2016

SPD begeht Wortbruch – Kompromiss hieße kein autofreies Wochenende

 

Die Grüne Jugend Mannheim fordert die SPD auf, sich an ihren Antrag im Gemeinderat zu halten und für ein wirklich autofreies Wochenende einzutreten.

„Ein Kompromiss, bei dem die Parkhäuser in der Innenstadt am Samstag anfahrbar bleiben ist eine 180°-Wende. Die SPD führt damit ihren ursprünglichen Beschluss ad absurdum. Wir fordern stattdessen ein Park&Ride Angebot mit kostenloser Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel an diesem Wochenende“, erklärt die Sprecherin der Grünen Jugend Mannheim, Sarah Baumjohann.

Noch im Februar luden die Jusos Mannheim gemeinsam mit der SPD Gemeinderatsfraktion zu einer Veranstaltung mit dem Titel „Autofreie Innenstadt – Chance für Mannheim“ ein.
Dabei setzten sich SPD und Jusos gemeinsam für autofreie Stadtteile, eine Erweiterung der Fußgängerzone in der Innenstadt und eine nächstliche Sperrung der Kapuzinerplanken ein.
„Wir sind enttäuscht, dass die SPD plötzlich ihre Meinung ändert. Wir unterstützen die Jusos dabei den innerparteilichen Diskurs zu suchen und einen faulen Kompromiss nicht zu akzeptieren. Es erinnert sehr an die anfänglichen Diskussionen über eine Fußgängerzone auf den Planken; auch damals hat vor allem der Einzelhandel protestiert, um dann festzustellen, dass die Umsätze in der neuen Fußgängerzone kontinuierlich stiegen“, so Jonas Krüger, Sprecher der Grünen Jugend Mannheim.

Der verkehrspolitische Sprecher der SPD Gemeinderatsfraktion, Boris Weirauch, sprach einst von diesem Gegenwind, wie er gerade von Teilen des Handels kommt: „Ob es um Tempo-30-Zonen in der Stadt geht, um neue Fahrradstraßen und Radwege oder um eine Ausweitung von Fußgängerzonen, immer hören wir zuerst: das machen wir nicht mit“. Daraufhin forderte er aber gerade nicht, wie es aktuell im Raum steht, einzuknicken, sondern diesem Druck mit Mut entgegenzutreten.
Diesen Mut fordert die Grüne Jugend jetzt von der SPD ein. Nach den großen Worten sollen auch Taten folgen.

Sarah Baumjohann ist überzeugt: „Ein überregionales Fest zum 200-jährigen Fahrradjubiläum wird Mannheim als innovatives Zentrum der Metropolregion präsentieren, viele Besucher anlocken und eine neue Perspektive für die lärm- und feinstaubgeplagten Bewohner der Quadrate aufzeigen.“

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15.03.2016

Stellungnahme der Grünen Jugend Mannheim zu den Ergebnissen der Landtagswahl 2016

 

Die Grüne Jugend Mannheim hat sich im Wahlkampf für Gerhard Fontagnier sowie Wolfgang Raufelder stark gemacht und dabei keine Zeit und Mühe gespart. Wir freuen uns sehr über das Direktmandat für Wolfgang und gratulieren ihm zu seinem verdienten Wahlsieg.
Betroffen und bestürzt sind wir allerdings über den Sprung der AfD im Mannheimer Norden auf 23% der Stimmen. Damit gelang es der AfD eines ihrer landesweit zwei Direktmandate ausgerechnet in Mannheim zu ergattern und auch deswegen haben 21.9% der Stimmen für Gerhard Fontagnier nicht für den Landtag gereicht.

Dennoch, die hohe Wahlbeteiligung ist ein Sieg für die Demokratie für die wir Grüne uns einsetzen. Sie hat Bündnis90/dieGrünen Stimmen eingebracht, leider der AfD ebenso. Wir bedauern zutiefst, dass Rüdiger Klos die Möglichkeit bekommt, Politik gegen den „Euro sowie die unkontrollierte Masseneinwanderung” zu machen. Stattdessen hätten wir uns lieber von Gerhard, einem Kulturliebhaber und Menschenfreund, in Stuttgart vertreten lassen.

Im Landtag hat die AfD mit ihren Prozenten viel Raum für Oppositionsarbeit. Beziehen Bündnis90/dieGrünen die CDU mit in die Regierung ein, ist der AfD alleine die Aufgabe überlassen konservativen Unmut rechts der Mitte zu formulieren und zu repräsentieren. Wir meinen, es bekäme der CDU besser sich in der Opposition um ihren Wählerwillen zu kümmern. Es scheint, die Gesellschaft polarisiert sich auf neue Weise. Die Richtungen rechts und links formen sich neu und die Parteien der Mitte kommen in der Mitte nicht mehr richtig an. An dieser Stelle möchten wir auch auf die Wählerwanderungsstatistiken von Spiegel Online hinweisen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestagswahl-2013-waehlerwanderung-gewinne-verluste-direktmandate-a-923290.html.

Mit dem Sieg Winfried Kretschmanns haben die Grünen eindeutig den Regierungsauftrag erhalten. Vor der Wahl haben die Grünen klar formuliert, dass sie auf Grün-Rot setzen. Auch nach der Wahl möchten wir auf Grün-Rot setzen, da wir hier am ehesten die Möglichkeit sehen grüne Politik durchzusetzen. Der Wählerwille sieht es ähnlich, es reicht aber nicht ganz. Dazu bedarf es der FDP. Zwar scheint Hans-Ulrich Rülke in die Stellung in der Opposition vernarrt zu sein, aber seine Kolleg*innen sehen das auch anders. So schließt der FDP-Landeschef Michael Theurer nur Koalitionsverhandlungen mit der AfD aus. Laut der Forschungsgruppe Wahlen sagen ganze 94% der FDP-Anhänger*innen, dass Winfried Kretschmann gute Arbeit geleistet hat.
Daher unser Appell an die FDP: Verschließt euch den Verhandlungen nicht, sondern lasst die objektiven Möglichkeiten und Kompromisse darüber entscheiden, wie Baden-Württemberg gestaltet wird.

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16.12.2012

Auch Flüchtlinge wollen menschenwürdig wohnen!

 

Anlässlich der Veranstaltung „Auch Flüchtlinge wollen menschenwürdig leben“, welche am internationalen Tag der Menschenreche (10.12.2012) im Karl-Friedrich-Gymnasium Mannheim stattfand, möchte die Grüne Jugend auf die prekären Umstände von AsylbewerberInnen in Mannheim hinweisen.

Am Tag der Menschenrechte fand unter dem provozierenden Titel „Auch Flüchtlinge wollen menschenwürdig leben“ eine Infoveranstaltung im Karl-Friedrich-Gymnasium in Mannheim statt. Zu Beginn der gut besuchten Veranstaltung folgte ein Einblick in die Unterbringung von Flüchtlingen in Baden-Württemberg durch Ulrike Duchrow, Vertreterin des Flüchtlingsrates. An diese knüpfte eine moderierte Diskussion an, in der insbesondere die Situation der Asylbewerberunterkunft in der Industrie-/Pyramidenstraße durch Vertreterinnen des Gemeinderats sowie der Stadtverwaltung und Diakonie/Caritas in einer Diskussion geschildert.

Mehrere Initiativen hatten sich für die Realisierung dieses Dialogs eingesetzt und konnten den Bürgerinnen und Bürgern aufzeigen, unter welchen Bedingungen Asylbewerber in Mannheims Mitte leben. Neben den jungen Parteien der Grünen Jugend, JUSOS und der Linksjugend Solid sowie des Stadtjugendring Mannheim, waren ebenfalls mehrere pro Asyl Gruppen an der Organisation beteiligt.

Sebastian Seibel, Sprecher der Grünen Jugend Mannheim, betonte: „Wer sich mit dem Asylbewerberheim in der Industriestraße auseinandersetzt, wird schnell erkennen, dass es sich in einem völlig inakzeptablen Zustand befindet. In Asylbewerberheimen in Baden-Württemberg hat ein Flüchtling etwa 4,5m² für sich zur Verfügung. Hiermit sind wir im gesamtdeutschen Vergleich absolutes Schlusslicht! Ganz zu schweigen von den schweren baulichen und hygienischen Mängeln. Wenn sich teils 40 Menschen die sanitären Anlagen teilen müssen, fehlt auch jeder Respekt vor der Situation der aus Not geflohenen Menschen.“

Auch Vanessa Cann, Sprecherin der Grünen Jugend, bemängelte die Bedingungen in der Unterkunft: „Es ist unerklärlich, warum diese Heime überhaupt noch existieren. Eine dezentrale Unterbringung in Wohnungen wäre nicht nur humaner und würde eine Integration in die Gesellschaft fördern, sondern wäre auch wie Rechnungen aus Heidelberg, Berlin, Köln und Leverkusen aufzeigen die kostengünstigere Variante.“ Asylbewerber in Deutschland müssen häufig jahrelang in den Gemeinschaftsunterkünften leben. Da ihnen im Normalfall die Möglichkeit zu arbeiten verwehrt ist, können sie oft keine eigene Wohnung beziehen.

Hermann Genz, Fachbereichsleiter für Arbeit und Soziales der Stadtverwaltung Mannheim, betonte die positive Veränderung, die die Stadt bereits in ihrer Asylpolitik erfahren hat: „Die Asylbewerber erhalten heute keine Essenspakete mehr von uns, sondern ein erhöhtes Taschengeld. Die Pakete wurden häufig aufgrund ihrer Eintönigkeit bemängelt, außerdem verhinderten sie, dass die Essensgewohnheiten der persönlichen Kultur beibehalten werden konnten. Wir versuchen außerdem nach und nach so viele Bewohner wie möglich aus dem Heim in Wohnungen unter zu bringen. Allerdings ist der Wohnungsmarkt für das begrenzte Budget knapp, somit haben Familien mit kleinen Kindern bisher eine höhere Priorität.“

Abschließend ergänzte Vanessa Cann, „Trotz der positiven Veränderungen in Mannheim, die Hermann Genz aufzeigen konnte und die möglicherweise durch das neue Asylgesetz auf Landesebene ins Rollen kommen könnten, liegt noch ein weiter Weg vor uns, bis Asylbewerber in Deutschland ein menschenwürdiges Leben führen können.“

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03.12.2012

Neues Vorstandsteam gewählt

Die GRÜNE JUGEND Mannheim, Jugendorganisation von Bündnis ’90/Die Grünen, hat anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung am 20.11.2012 einen neuen Vorstand gewählt: 

 

Der neue Vorstand besteht aus Sprecherin Vanessa Cann (20) und Sprecher Sebastian Seibel (27) sowie Schatzmeisterin Paola Viehoff (23) und Pressesprecher Daniel Bernau (24).

 

Vanessa Cann dankte den scheidenden VorgängerInnen für die geleistete Arbeit. „2012 war ein sehr gutes Jahr für die GRÜNE JUGEND Mannheim. Wir konnten zum einen mit Veranstaltungen zur Initiative Veggie Day, Integration oder auch Klimaschutz in Form unserer Spendenparty für den Regenwald, wichtige inhaltliche Akzente bei den Bürgerinnen und Bürgern platzieren. Zudem haben wir mit Aktionen gegen ACTA, über die Mannheimer Sicherheitsbefragung & gegen Rechtsextremismus unsere Forderungen der Öffentlichkeit aufzeigen können.“

 

Sebastian Seibel fügt hinzu, dass nicht zuletzt auch die Vielseitigkeit und die gute Integration von neuen Mitgliedern die GRÜNE JUGEND Mannheim zu einer der aktivsten und sichtbarsten Gruppen unter den Jugendparteien in der Stadt Mannheim macht. „Für den Winter und das Frühjahr planen wir neben unseren wöchentlichen Treffen, weitere Seminare und Aktionsstände. Ein wichtiges Thema wird der Bundestagswahlkampf und die tatkräftige Unterstützung unseres Mannheimer Bundestagsabgeordneten Gerhard Schick werden. Wir freuen uns auf ein starkes junggrünes Jahr 2013!“

Sprecher und Sprecherin, Sebastian und Vanessa

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17.08.12

Breites Bündnis für Mannheimer Veggie Tag

Am Abend des 15.8.12 fand im Mannheimer Stadthaus das erste Informationstreffentreffen der Initiative „Mannheim wird Veggie Day Stadt“ statt. Beim Treffen waren VertreterInnen verschiedener Organisationen, Betrieben, Umweltverbänden und aus der Gastronomie anwesend. Es wurde über die Idee des Veggie Days informiert und eine Planungsgruppe für die Implementierung in Mannheim gegründet. Der Gedanke des Veggie Days ist es, an einem Tag der Woche, vorzugsweise am Donnerstag, verstärkt vegetarische Gerichte anzubieten und diese besonders zu bewerben. So wird auf die Vorteile eines bewussten Fleischkonsums aufmerksam gemacht. Dadurch engagieren sich TeilnehmerInnen und UnterstützerInnen für Klimaschutz, Gesundheit der Konsumenten und einen bewussten
Umgang mit Ressourcen.

Die deutschlandweite Kampagne „Donnerstag ist Veggietag“ wird organisiert durch den Vegetarierbund Deutschland e.V. Das Konzept ist bereits in 23 deutschen Städten wir Karlsruhe, Köln und Freiburg und in ähnlicher Form in
Großunternehmen wie Siemens und Puma eingeführt. Die offizielle Auftaktveranstaltung in Mannheim wird am 20. September 2012 stattfinden. In diesem Rahmen werden die Zertifikate an die teilnehmenden
Betriebe übergeben.

Der Mannheimer Veggie Day wird bislang offiziell unterstützt durch das Umweltforum Mannheim e.V., die Grüne Jugend Mannheim, Bündnis 90/ Die Grünen Mannheim, der Kreisgruppe Mannheim des BUND und der Initiative „100 Pro Energiewende e.V“.

Das Mannheimer Bündnis blickt stolz auf das erfolgreiche erste Treffen und freut sich auf weitere UnterstützerInnen und TeilnehmerInnen.
Weitere Infos unter :

www.donnerstag-veggietag.de
www.facebook.com/Veggietag.Mannheim

 

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29.02.12

Die Grüne Jugend Mannheim lehnt die Umfrage zur

Sicherheitslage in Mannheim ab

 

Der aktuell vom Mannheimer Gemeinderat diskutierte Entwurf der Umfrage zur Sicherheitslage in Mannheim wird von der Grünen Jugend Mannheim als untragbar bewertet. Sie lehnt den Fragebogen des Instituts für Kriminologie der Uni Heidelberg in seiner derzeitigen Form strikt ab.

„In einem Stadtbezirk oder einer Gemeinde können verschiedene Probleme auftauchen. Wie

ist das in Ihrem Stadtbezirk?“ heißt es gleich zu Beginn der Umfrage . Als Antwortmöglichkeiten stehen unter anderem „Drogenabhängige“ und „Betrunkene“  „Viele Ausländer/ Asylanten“  zur Auswahl.

„Dies ist eine absolute Unverschämtheit gegenüber allen MannheimerInnen mit Migrationshintergrund.“ so Melis Sekmen, Sprecherin der Grünen Jugend Mannheim.

MigrantInnen werden als externer Problemfaktor stilisiert. Sie werden in einem Atemzug mit Unannehmlichkeiten wie „Schmutz/Müll in den Straßen“ und „besprühte/beschmierte Hauswände“ im Fragebogen genannt.

Für die Grüne Jugend Mannheim als junge MitbürgerInnen unterschiedlicher Herkunft ist eine derartige Offenbarung von alltäglichem Rassismus in offiziellen Formularen der Verwaltung nicht zu akzeptieren. Nicht nur offen aggressive Äußerungen von Einzelpersonen, sondern auch Verstärkungen von rassistischen Denkweisen von öffentlicher Seite wirken einem erfolgreichen Intergrationsprozess in der Gesellschaft entgegen.

„Es ist nicht falsch, im Rahmen einer ehrlichen Debatte die BürgerInnen nach Problemen und Erfolgen des interkulturellen Zusammenlebens in Mannheim zu befragen. Dies muss jedoch in differenzierter, respektvoller Weise stattfinden. Eine Umfrage, welche die „Dimension der Kriminalitätsfurcht“ in der Stadt untersucht, sollte auch als solche bezeichnet werden. MigrantInnen dürfen nicht als sprachliche Platzhalter für Kriminelle instrumentalisiert werden.“ ergänzt Felix Bohn, Sprecher der Grünen Jugend.

Es stellt sich außerdem die Frage nach den Handlungsableitungen aus den Ergebnissen der Umfrage. Im Fragebogen wird suggeriert, „nichtstuende Jugendliche“ und „Migranten/Ausländer“ stellten per se eine Bedrohung der Sicherheit dar. Dass bestimmte Schichten stärker von Arbeitslosigkeit betroffen sind als andere, ist seit langem bekannt. Statt verbal mit der Keule auf diese einzudreschen, sollte dich die Stadtverwaltung besser intensiv mit den zugrunde liegenden Problemen beschäftigen

„Angesichts von Naziterror und Behördenversagen bei dessen Bekämpfung werden hier abermals von ganz offizieller Seite Vorurteile geschürt. Die Forderung der Mannheimer CDU, den Fragebogen in der derzeitigen Form veröffentlichen, ist ein Offenbarungseid ihres Verständnisses von Integration. Es beweist vor allem mangelndes Fingerspitzengefühl gegenüber den Mannheimer BürgerInnen in all ihrer Vielfalt.“ bemängelt Melis Sekmen

Wir fordern den Gemeinderat dazu auf, die Umfrage in dieser Form unter keinen Umständen durchzuführen.

Die Grüne Jugend Mannheim

 

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12.02.12

Tausende protestieren gegen ACTA und für ein freies Internet

 
„Für ein freies Internet“ oder „ACTA muss weg“ skandierten die Demonstranten und Demonstrantinnen. Piratenpartei, Grüne Jugend, Jusos und Linksjugend werteten die Demonstration gegen das umstrittene Handelsabkommen als vollen Erfolg.
Mit Spannung war erwartet worden, ob die 3.545 Personen, die per Facebook ihre Teilnahme angekündigt hatten, tatsächlich zur Demonstration erscheinen würden. Um 15:00 Uhr sammelten sich mehrere Tausend Teilnehmer am Schloss – die Polizei sprach von 2500.
Nachdem sich der Demonstrationszug sich in Richtung Paradeplatz in Bewegung gesetzt hatte, begannen die Teilnehmer mit Parolen wie „Wir sind hier, wie sind laut, weil man uns die Freiheit klaut“ und Schildern wie „Stop Acta!“ ihren Protest kund zu tun.
Schon am Vortag war bekannt geworden, dass die Bundesregierung das Abkommen – vorerst  – nicht ratifizieren möchte. „Offensichtlich haben die Verantwortlichen in Berlin kalte Füße bekommen, unser Protest zeigt also Wirkung “, so Johannes Knopp, Vertreter der Piratenpartei.
Dass die Bürger sich von solchen Manövern nicht täuschen lassen, zeigt die massive Teilnahme von über 150.000 Teilnehmern an über 60 Demonstrationsmärschen in ganz Europa.
„Die Formulierung „vorerst“ reicht nicht. Wir setzen uns dafür ein, dass das Abkommen endgültig nicht unterschrieben wird.“
„Entscheidender Einfluss von Lobbyverbänden, Verhandlungen ohne Parlamente, intransparenter Enstehungsprozess – kurzum, die ACTA-Verhandlungen, zeigen, wie Politik um 21. Jahrhundert nicht mehr vorkommen darf. Nur durch das Durchsickern wichtiger Dokumente im Internet und den darauf folgenden öffentlichen Druck wurde ACTA überhaupt erst bekannt“, so Felix Bohn, Sprecher der Grünen Jugend Mannheim.
„Leider ist Freiheit nichts selbstverständliches, sondern etwas, für das sich immer wieder eingesetzt werden muss. Die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Demonstrationen haben gezeigt, dass sie hierzu bereit sind.“, so Daniel Sigg von den Jusos Mannheim.
„Die Anti-ACTA-Bewegung zeigt, wie durch öffentliche Proteste etwas in Gang gebracht werden kann. Die hauptsächlich jungen Demonstranten haben gezeigt, dass die Jugend eben nicht politikverdrossen ist, wie häufig behauptet wird“, so Linksjugend-Kreissprecher Julien Ferrat
„Wir bedanken uns bei den zahlreichen Teilnehmern, die trotz der Kälte auf die Straße gegangen  sind, um für ihre Rechte einzustehen, sowie bei der Mannheimer Polizei, die die friedliche Demonstration kooperativ und besonnen begleitet hat. Wir werden weiter wachsam bleiben“, so die Veranstalter einhellig.

 

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12.01.12

Prävention statt Kontrollwahn

 

In ihrer Pressemitteilung vom 02.01.2012 fordert die Junge Union Mannheim als Reaktion auf tätliche Übergriffe auf Diskobesucher in der Silvesternacht den Einsatz von privaten Sicherheitskräften, Videoüberwachung und lokalen Alkoholverboten. Gewaltausbrüche in der Mannheimer Innenstadt sind beschämend und bedauerlich. Sie müssen umgehend aufgeklärt werden. Trotzdem zieht die Grüne Jugend Mannheim andere Schlüsse aus den Übergriffen. Wiederholt fordert die Junge Union den Einsatz privater Sicherheitskräfte. Damit bewegt sich die Jugendorganisation der CDU auf dünnem Eis – schließlich liegt das Gewaltmonopol in Deutschland nach Art. 33 (4) Grundgesetz beim Staat und dessen Bediensteten. Die Grüne Jugend dagegen setzt auf Prävention um solche Probleme wirksam an der Wurzel anzugehen: „Die kommunalen Mittel, die die JU in private Sicherheitsfirmen und den Ordnungsdienst stecken will, wären besser im Vorfeld schon bei Jugendtreffs, Sozialarbeitern und Ganztagesschulen angelegt“, so Felix Bohn, Sprecher der Grünen Jugend Mannheim.Genau so wenig hilfreich sind eine Ausweitung der Videoüberwachung oder Alkoholverbote. Neben den damit verbundenen zusätzlichen Kosten handelt es sich hierbei um einen nicht unerheblichen Eingriff in die Privatsphäre, der in der Praxis kaum positive Effekte zur Folge hat – allenfalls verlagern sich die Probleme von einem Straßenzug in den nächsten. „Die Forderung solcher Maßnahmen ist blinder Aktionismus. Jeglicher Ausbau der Überwachung stellt eine weitere Beschränkung der Freiheitsrechte der BürgerInnen und Bürger dieser Stadt dar. Durch mehr Überwachung werden BürgerInnen unter Generalverdacht gestellt, ein gefährlich leichtfüßiger Schritt in eine von Misstrauen geprägte Gesellschaft“, meint Daniel Bernau, Mitglied des Landesvorstands der Grünen Jugend Baden-Württemberg. Auch das gesetzliche Verkaufsverbot von Alkohol nach 22 Uhr, das von der alten CDU/FDP-Landesregierung eingesetzt wurde, hat nicht zu einem Rückgang des Alkoholkonsums geführt – höchstens zu Umsatzverschiebungen von Tankstellen auf Bars und Diskotheken, die den jungen Konservativen allem Anschein nach sehr am Herzen liegen.  „Die Junge Union möchte die Freiheit aller Mannheimer zu vermeintlichen Gunsten einiger weniger – der sog. „Nachtschwärmer“ in den Diskotheken und Clubs der Quadrate – einschränken. Daher fordert die Grüne Jugend, das Problem bei der Wurzel zu packen. Hierzu gehört ein Ende der Verharmlosung von Alkoholismus und konsequente Sozialarbeit“, so Melis Sekmen, Sprecherin der Grünen Jugend Mannheim.

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21.06.2011

Neue Sprecher bei der Grünen Jugend

Die Grüne Jugend Mannheim, die Jugendorganisation von Bündnis ’90/Die Grünen, hat eine neue Sprecherin und einen neuen Sprecher: Am Dienstag wählten die Mannheimer Junggrünen die 17-jährige Schülerin Melis Sekmen und den 26-jährigen Studenten Felix Bohn zu ihren neuen Sprechern.

Felix Bohn dankte den beiden Sprechern für die geleistete Arbeit. „Mit zahlreichen Infoveranstaltungen zur Gefahr von Atomkraftwerken, zum Zensus 2011 und vielen anderen Themen, nicht zu vergessen die sehr erfolgreichen Grün Rockt Partys, haben wir die Grüne Jugend in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gebracht. Wir sind zur Zeit die aktivste undsichtbarste unter den Jugendparteien der Stadt Mannheim“.
Melis Sekmen ergänzte, dass die GJ Mannheim auch in Zukunft ihreThemen in gewohnt starker Weise vertreten wird. „Für den Sommer haben wir neben unseren wöchentlichen Treffen fast jede Woche weitere Veranstaltungen, so beispielsweise ein Entwicklungshilfeseminar am 16. Juli. Außerdem wollen wir auch weiterhin Impulse in der Mutterpartei geben, so stellen wir zum Beispiel zwei Delegierte auf dem Sonder-Parteitag der Grünen, bei dem es um den Atomausstieg geht.“

 

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03.05.2011

Wie sieht die Zukunft aus?-Dialogtreffen der Grünen Jugend mit der MVV Energie AG

Am 3.5. fand das 2. Dialogtreffen zwischen der Grünen Jugend Mannheim und offiziellen Vertretern der MVV Energie AG statt. Die Grüne Jugend nutzte diese Gelegenheit, um sich über die Standpunkte des Unternehmens zu informieren, zu diskutieren und neue Forderungen zu artikulieren. Zentrale Themen des Treffens waren die Themen Energiepolitik, Frauenförderung im Unternehmen und die Einführung eines Nachhaltigkeitsberichts.

Die Grüne Jugend sieht die MVV hierbei, als Energieversorger mit lokaler Verbundenheit und als ehemaliges Stadtwerk, in der Pflicht den Umstieg auf erneuerbare Energien voranzutreiben. „Hierbei fordern wir jedoch ein stärkeres Engagement. Der Regierungswechsel in Baden-Württemberg bringt große Chancen im Bereich der erneuerbaren Energien mit sich. Für die MVV bietet sich hierbei die Investition in Onshore-Windkraftanlagen an.“ so Nils May, Sprecher der Grünen Jugend.
Die Einführung der 20%-Frauenquote im Aufsichtsrat wurde positiv aufgenommen. „Dies ist ein eindeutiger Schritt in die richtige Richtung, muss aber in Zukunft noch ausgebaut werden. Innerhalb der nächsten Jahre ist eine kontinuierliche Steigerung der Frauenquote notwendig.“ fordert Paola Viehoff.
Eine weitere zentrale Forderung des Treffens, war die Einführung eines Nachhaltigkeitsberichts. Dieses Instrument soll zu einer höheren Unternehmenstransparenz beitragen und so zukünftig das öffentliche Auftreten unterstützen. „Sowohl für Kunden als auch für Investoren bietet sich dadurch die Möglichkeit, sich gezielt über das Handeln der MVV im Bereich soziale Verantwortung, Nachhaltigkeit und Umweltbeeinflussung zu informieren.“ argumentiert Daniel Bernau.

Die Möglichkeit zum Austausch wurde als bereichernd empfunden und hat beiden Seiten neue Perspektiven eröffnet. Die Grüne Jugend freut sich mit dieser Zusammenkunft frische Impulse gesetzt und vielleicht die ein oder andere Entwicklung in der Unternehmenspolitik der MVV angeregt zu haben. Auch in Zukunft wird die Grüne Jugend bemüht sein diese kritische Auseinandersetzung und den konstruktiven Austausch auch aufrecht zu erhalten.

 

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08.11.2010

Wohin mit dem ganzen Atommüll?–

Grüne Jugend baut ein Atommüll Endlager in der Mannheimer Innenstadt.

Die schwarz-gelbe Regierung plant die Laufzeiten der Atomkraftwerke um weitere 12 Jahre zu verlängern. Dabei ist die Frage, wo der ganze hochradioaktive Abfall entsorgt werden kann, noch immer ungelöst. KeineR will den Müll, aber trotzdem wird weiterhin mit Atomenergie geheizt. Warum also nicht in Mannheim ein Endlager bauen, oder den Menschen ihren Abfall gleich mit nach Hause geben?

Dies dachte sich die Mannheimer Grüne Jugend und zog vergangenen Samstag mit Papierbohrmaschine,  Absperrband und Bauhelmen in die Mannheimer Fußgängerzone, um eine Endlagerbohrung nachzuahmen. Passend dazu gab es Brennstäbe in Form von Streichhölzern für die Passanten, damit jedeR den von ihr/ihm produzierten Müll gleich zur Entsorgung mit nach Hause nehmen konnte.

Dazu gab es Informationen zur Atomkraft und dem Wechsel zu Ökostrom. Unterstützung bekamen die Junggrünen von dem Mannheimer Bundestagsabgeordneten Gerhard Schick, der Passanten am Infostand Rede und Antwort stand.

Das Fazit: KeineR will ein Endlager in Mannheim, KeineR will den Atommüll zu Hause lagern. Bleibt die Frage, wohin mit dem ganzen Müll? Und die Erkenntnis, dass die Laufzeitenverlängerungen der falsche Weg sind- sonst muss in Zukunft doch noch jeder ein Endlager im eigenen Garten errichten.

 

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12.10.2010

Jahreshauptversammlung der Grünen Jugend–

neuer Vorstand gewählt

Die Grüne Jugend Mannheim hat einen neuen Vorstand gewählt. Das Sprecherteam bilden Bianca Creutz (19) und Nils May (21), unterstützt werden sie vom Kassenwart Matthias Weber (22) und der Pressesprecherin Mirjam Ries (23).

„Wir freuen uns auf das nächste Jahr, welches vor allem aufgrund des Wahlkampfs im nächsten Frühjahr arbeitsreich und spannend wird“, so Nils May.

Die Grüne Jugend blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück, in dem sie zahlreiche Aktionen durchgeführt hat, wie der Besuch der Jahreshauptversammlung der MVV inklusive einem Gespräch mit dem Vorstand, die Grün Rockt! Party oder die Teilnahme an diversen Demonstrationen und Aktionen in der Mannheimer Innenstadt. „Dies hat gezeigt, dass junggrüne Politik Spaß macht und etwas bewegen kann“, resümiert Oliver Priem. (22)

„Auch im kommenden Jahr wollen wir durch Projekte wieder auf uns und unsere Belange aufmerksam machen“, so Bianca Creutz. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit den anderen Jugendparteien, um die sich vor allem Paola Viehoff (21) kümmern möchte: „Dabei ist uns wichtig, gemeinsam mit den anderen Parteien unter Jugendlichen für mehr politisches Interesse und Engagement zu werben.“

 

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10. 10.2010

Konsumkritik in der Praxis –

Kleidertausch der Grünen Jugend Mannheim

Als Teil der Konsumgesellschaft sind meisten deutschen Kleiderschränke vollkommen überfüllt. Sie beinhalten Kleidung, die nur einmal getragen wurde, die zu klein oder zu groß geworden ist oder uns einfach nicht mehr gefällt. Die Kleidung wird weggeworfen oder vermodert im Schrank während bereits neue gekauft wird. Dies alles kostet die Bürger Geld und die Volkswirtschaft bzw. Umwelt Ressourcen.

Die Grüne Jugend Mannheim (GJMa) möchte mit der Aktion „Kleidertausch – Neu kommt mir nicht in die Tüte“ am 11.9. ab 14.00 Uhr in der Waldhofstraße 4 die BürgerInnen auf ihr Konsumverhalten hinweisen und sie dazu anregen ihr eigenes Verhalten kritisch zu hinterfragen: „Viele kaufen sich einfach Kleidung, weil sie sie in einem Moment schön finden. Ob das Kleidungsstück wirklich gebraucht wird spielt dabei häufig gar keine Rolle“ so Franziska Plenert, SprecherIn der GJMa. „Wir wollen bei der Aktion niemanden kritisieren, sondern einfach auf ein Problem aufmerksam machen, dass vielen gar nicht bewusst ist“, fügt Julian Mütsch, Sprecher der GJMa hinzu,“ und gleichzeitig ein möglichen Ausweg aufzeigen.“

Bei der Kleidertauschaktion sind die BügerInnen selbst dazu aufgefordert sich aktiv zu beteiligen. „Jede Person bringt mindestens ein Kleidungsstück mit, für das sie selbst keine Verwendung mehr hat“, erklärt Bianca Creutz,“dafür kann mensch sich selbst dann soviel Kleidung mitnehmen wie mensch möchte.“ So ensteht eine win-win Situation: man selbst weiß, dass die eigenen Kleider noch sinnvoll weiter verwendet werden und bekommt selbst andere Kleider dafür. Somit setzt die Grüne Jugend sowohl ein Zeichen gegen die Konsum- als auch gegen die Wegwerfgesellschaft.

Einen Kleidertausch kann eigentlich jedeR veranstalten, ob mit der Familie, mit den Arbeitskollegen, im Verein oder einfach mit Freunden. JedeR bringt ein paar Kleidungsstücke mit und schon kann es beginnen, die Umsetzung der Aktion im Alltag ist also ganz einfach. Was an Kleider dann keiner haben möchte kann mensch danach einfach als Kleiderspende an die entsprechenden Stellen leiten. Die Grünen Jugend wird ihre überflüssigen Kleiderspenden Fairkauf Mannheim zur Verfügung stellen.

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21.08.2012

Bundesweiter Anti-Atomtag „Mal richtig abschalten“

Am 21.8.2010 fand während des bundesweiter Anti-Atomtag natürlich auch eine Aktion mit der Grünen Jugend statt. campact! hatte in ganz Deutschland Protestveranstaltungen unter dem Motto „Mal richtig abschalten“ organisiert. In Mannheim wurde ab 11 Uhr auf der Grünfläche des Paradeplatzes gegen die Atomkraft gechillt. Unterbrochen wurde dies nur durch zwischenzeitliches spontanes gemeinsames aufstehen, um mit Plakaten ausgestattet „abschalten“ zu rufen. Die Aktion dauerte über zwei Stunden bevor anschließend fand noch eine Spontandemonstration durch die Fußgängerzone zum Marktplatz und zum Wasserturm mit abschließenden Gruppenbild statt.

Die Demonstration fand satt, da die derzeitige schwarz-gelbe Bundesregierung weiterhin Gespräche über Laufzeitverlängerungen mit der Atomlobby hält. Dabei geht es nicht um das ob, sondern nur um das wie lange. Die Aktion ist Teil des „Heißen Sommers“ und wird in einer Großdemo in Berlin am 18.9 stattfinden. Wenn ihr auch teilnehmen wollt meldet euch am besten beim örtlichen campact!.

 

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16. 04.2010

“Grüne Jugend rockt 2 – Nachhaltig feiern!”

Die CO²-neutrale Party

Die Grüne Jugend Mannheim veranstaltet zum zweiten mal eine große Party mit hochkarätigen Gästen

Die letzte Feier während des Bundestagswahlkampfes war ein voller Erfolg, die Räume waren maximal gefüllt. Diesen Feitag (23.4) veranstaltet die Grüne Jugend Mannheim erneut eine Party der Superlative im cafga 2 (Jungbuschstraße 18) ab 20 Uhr. JedeR ist herzlich dazu eingeladen vorbeizukommen und mitzufeiern.

Es spielen live RumpelSteelSkin und die sagenhafte Band Alyuvar. Dazwischen wird spitzenmäßiges Kabarett von Jens Parker, UN-Jugenddelegierter, geboten. Auch dabei ist die Landesspitze der Grünen Parteiprominenz: Silke Krebs und Chris Kühn, die beiden Landesvorsitzenden von Bündnis 90/ Die Grünen sind ebenso Gäste wie einige Mitglieder des Landesvorstandes der Grünen Jugend. Fehlen darf natürlich auch nicht Gerhard Schick, MdB der Mannheimer Grünen, sowie einige Mitglieder der Grünen Gemeinderatsfraktion.

Diese wird die erste CO²-neutrale Party Mannheims!

 

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12. 03.2010

Grüne Jugend Mannheim mischt bei der Aktionärsversammlung der MVV Energie mit

Die Grüne Jugend Mannheim wird sich an der MVV-Hauptversammlung mit einem eigenen Antrag und zahlreichen Fragen beteiligen

Die Grüne Jugend Mannheim wird die MVV Energie AG Hauptversammlung am 12. März dazu nutzen auf die unter ökologischen und sozialen Gesichtspunkten verfehlte Unternehmenspolitik aufmerksam zu machen. Dazu haben einige Grüne Jugend Mitglieder Aktien gekauft und werden ihre Auskunfts- und Antragsrechte nutzen. Der von der Grüne Jugend Mannheim eingebrachte Gegenantrag zur Entlastung des Vorstands zeigt, dass die MVV Energie AG ihrer ökologischen und sozialen Verantwortung nicht gerecht wird. Es werden hunderte Millionen in Kohlekraftwerke wie den Block 9 des Großkraftwerks Mannheim gesteckt, bei dem nicht nur die ökologische Auswirkung katastrophal, sondern auch die soziale Akzeptanz im Raum Mannheim äußerst gering ist. In dem Gegenantrag gestellt von Paola Viehoff und Julian Mütsch heißt es unter anderem: „Die umweltpolitischen Konzepte des Konzerns sind bisher nicht in der Lage, den Ansprüchen einer Gesellschaft, mit Sorge dem Klimawandel entgegenblicken, gerecht zu werden. Die MVV Energie AG sollte ihre Chance nutzen jetzt innovative zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln, dadurch würden sowohl das Unternehmen als auch die Gesellschaft gewinnen.“

Besonders Block 9 ist für die Jugendlichen ein Sinnbild der verfehlten Unternehmensführung. So erklärt Paola Viehoff: „Anstatt die Chancen zu nutzen, welche in der Frage nach der Deckung des Strombedarfs, bedingt durch das Auslaufen der Kraftblöcke 3 und 4 des Großkraftwerk Mannheim entstanden, und eine Substitution dieser durch moderne, nachhaltige Energiequellen vorzunehmen entschied sich das Unternehmen dafür, aktiv und entgegen den Protesten von Bürgern und Umweltverbänden in veraltete Technologie zu investieren und die alten Kohlekraftwerke schlicht durch neue, jedoch nicht weniger umweltbelastende, zu ersetzen. Die Fernwärme, welche aus diesem neuen Steinkohlekraftwerkblock gewonnen wird, wird unter dem Sektor „Umwelt“ verbucht. Dies ist eine Täuschung.“

Die Junggrünen werden auch von ihrem Recht Fragen zu stellen Gebrauch machen um auf weitere Missstände in der MVV Energie AG aufmerksam zu machen. Dabei geht es nicht nur um Fragen der Umwelt, sondern auch um Fragen der Geschlechtergerechtigkeit, denn Frauen sind in den Spitzenpositionen der MVV Energie AG leider so wenig vertreten wie in eigentlich allen großen Unternehmen. Auch hier wollen die Junggrünen zeigen, dass Frauenförderung nicht nur eine werbewirksame PR Maßnahme ist sondern ein ernstzunehmender Erfolgsgarant, wie z.b. Studien der Unternehmensberatung McKinsey zeigen.

Die Grüne Jugend will bei der Hauptversammlung mit konstruktiver und unideologischer Kritik ein Umdenken bei Aktionären und Unternehmen hin zu mehr Zukunftsdenken und gesellschaftlicher Verantwortung bewirken. Es geht den jungen Menschen darum, dass Unternehmen Verantwortung für folgende Generationen übernehmen und ihr Handeln unter ökologischen und sozialen Gesichtspunkten hinterfragen. Es sollen Denkanstöße und Visionen aufgezeigt werden wie ein besseres, ökologischeres und sozialeres Unternehmen aussehen kann. Dazu möchten wir alle PressevertreterInnen und Interessierte herzlich einladen.